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Kommentar zu den Ergebnissen des DVV-Hauptausschusses am 24. und 25.11.2018 in Frankfurt
Es ist ungewöhnlich, neben den offiziellen Verlautbarungen und Presseerklärungen eine persönliche Kommentierung eines Hauptausschusses vorzunehmen. Aber das Jahr 2018 war in den Jahren meiner Tätigkeit für den Brandenburgischen Volleyball Verband so außergewöhnlich, dass mir dies als angeraten erscheint.

Im Frühsommer 2018 ist auf dem Hauptausschuss in Korntal-Münchingen der gesamte Vorstand des DVV zurückgetreten und hat daraufhin schwere Vorwürfe gegen die Vertreter der Landesverbände und der Ausschüsse des DVV erhoben. Anlass zu den Auseinandersetzungen auf dem Hauptausschuss und der Monate davor war, das Portal „VolleyPassion“ und die damit unmittelbar verbundene Einführung einer kostenpflichtigen Volleyball-Card. Aus allen Landesverbänden wurde im Vorfeld der angestrebten Entscheidung kommuniziert, dass die Art und Weise der Einführung der kostenpflichtigen VB-Card wenig erklärt und kommuniziert wurde. So haben, mit geringen Ausnahmen, alle Landesverbände angezeigt, dass die Mitglieder im Vorfeld ablehnende Voten beschlossen hatten und eine neuerliche Diskussion gefordert wurde und eventuelle Kompromisse ausgehandelt werden müssten. Dazu ist es aber nicht gekommen, denn der Vorstand hielt es für richtig zurückzutreten und die Länder mit Vorwürfen und Vorhaltungen zu konfrontieren.
In einem Akt von großer Einigkeit, Geschlossenheit und positiver Beharrlichkeit wurde ein neuer Vorstand gewählt, der unter Leitung von René Hecht zwischen den Hauptausschüssen sehr konstruktiv und beharrlich an der Neuaufstellung des Verbandes gearbeitet hat.
Leitlinien des neuen Vorstandes waren Prinzipien wie offenes, ehrliches und transparentes Agieren sowohl der ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder wie auch der Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Frankfurt. Das ist ausdrücklich gelungen und wurde im Verlaufe des Hauptausschusses auch von allen Teilnehmern so bewertet.
Der scheidende Generalsekretär des Verbandes Jörg Ziegler zog eine überaus positive Bilanz des zurückliegenden Halbjahres. Es konnten alle finanziellen Verbindlichkeiten und offenen juristischen Fragen geklärt werden und Dank einer verbesserten Personalausstattung des Verbandes, durch Zuschüsse des Bundesministeriums des Inneren, wurde ein positiver Finanz-Jahresabschluss des DVV präsentiert.
Am 24.11. hatte die Geschäftsstelle des DVV gemeinsam mit Dozenten der Führungsakademie des DOSB eine Runde von Workshops vorbereitet, die inhaltlich neue Ideen und Leitlinien erarbeiten sollten und das in einem Klima von aktiver Mitgestaltung und persönlichem Engagement jedes einzelnen Teilnehmers. Das ist meines Erachtens sehr gut gelungen. Ja, wir haben nicht für alle Fragen, insbesondere bei den Kosten der VB-Card, eine gemeinsame Lösung gefunden, wir konnten uns aber auf Grundsatzbeschlüsse einigen. Wir haben Arbeitsgruppen zur weiteren Ausgestaltung der Arbeitsergebnisse gebildet und verabredet, den DVV in der Zeit bis zum Sommer 2020 zukunftsfähig aufzustellen. Dieses Datum ist dahingehend von großer Bedeutung, da zu diesem Zeitpunkt eine Beitragsgarantie der Landesverbände für den DVV endet und eine Lösung für die Finanzierung der umfassenden Aufgaben des Spitzenverbandes gefunden werden muss.
Im Anhang sind die Grundsätze und Leitlinien der künftigen Zusammenarbeit dargestellt. Um es deutlich zu sagen, das sind verabredete und beschlossene Absichtserklärungen, die ausgestaltet werden müssen. Erst dann können diese Beschlüsse in Form von Ordnungsänderungen oder Satzungsveränderungen wirksam werden.
Ich biete allen Mitgliedern des BVV an, sich an der Diskussion dieser Grundsätze zu beteiligen und auch der Vorstand und das Präsidium des BVV werden sich offen, aber auch kritisch, an den Diskussionen im DVV beteiligen.
Schon in Frankfurt waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Neuorientierung des DVV zu einem Anstieg des Mitgliederinteresses in den Ländern führen muss und alle gemeinsam dahingehend wirken, starke Vereine, gute Nachwuchsarbeit und attraktiven Spitzensport anzustreben. Das gestiegene Medieninteresse und die Präsentation unserer Sportart im Fernsehen sollten uns bestärken, dass der eingeschlagene Weg erfolgreich sein kann.

Martin Fritzenberg
Präsident des BVV
siehe auch:
www.bvv-online.de/downloads/2018_grundsatzbeschluesse_hauptausschuss_am_25_11_2018_in_frankfurt_main.pdf (externer Link)
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