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Bericht zum Ordentlichen Verbandstag des DVV in Berlin vom 22.06.2019 bis zum 23.06.2019
Liebe Volleyballerinnen und Volleyballer des Landes Brandenburg,
im Vorfeld des Verbandstages des Deutschen Volleyball-Verbandes hat es bereits in Verlautbarungen des Spitzenverbandes und auch im Volleyball Magazin Hinweise auf die Bedeutsamkeit des Treffens in Berlin gegeben. Die kontroversen Diskussionen zum Projekt Volleypassion und die Fragen der Zukunft des Volleyballsportes in Deutschland bewegten die Sportler in den Ländern und in den Spitzensportorganisationen des Deutschen Volleyball-Verbandes.

Eröffnet wurde der Verbandstag mit einer Rede des Präsidenten René Hecht, der noch einmal die Bedeutung der Tagung und der Relevanz der Beschlüsse hervorhob. Für ihn stand die Zukunft unserer Sportart auf der Tagesordnung. Er spitzte das in der Frage zusammen: Freizeit- oder Spitzensport, wohin geht der DVV? Damit waren die Herausforderungen beschrieben.
In den folgenden Berichten zum Strukturkonzept (Thema-hauptamtlicher Vorstand), dem Nachwuchskonzept und der AG Volleypassion stellte der Vorstand den Stand der Arbeiten an den Zukunftsprojekten des Volleyball-Verbandes vor. Schon auf der Mitgliederversammlung des Brandenburgischen Volleyball Verbandes im Juni in Potsdam hatte der anwesende Sportdirektor des DVV, Christian Dünnes, diese drei Themenfelder beschrieben. Er warb dafür, den DVV finanziell besser auszustatten, damit die Aufgabenfelder Volleyball Digital, was neben Volleypassion insbesondere die Zusammenführung aller digitalen Projekte innerhalb des DVV umfasst, Sportentwicklung (einschließlich Strukturreform) und Nachwuchskonzept besser realisiert werden können.
Bei den inhaltlichen Themen gab es auf dem Verbandstag des DVV Zustimmung und auch Lob für die konstruktive Arbeit im zurückliegenden Jahr.
Die entscheidende Frage, für die im zweiten Teil des Verbandstages neu gewählte Führung des DVV, war aber die finanzielle Absicherung der Zukunftsaufgaben. Da die Zuwendungen aus der staatlichen Förderung und der Sponsorenakquise keine ausreichende finanzielle Ausstattung des DVV zur Realisierung der oben beschriebenen Aufgaben darstellen, war es nötig, andere Wege zu gehen. Das Vorhaben Volleypassion, verbunden mit einer Einzelfinanzierung des DVV durch jeden aktiven Volleyballer in Deutschland, wurde im Vorfeld von den Landesverbänden als nicht geeignet dargestellt, um finanzielle Engpässe zu beheben. Die Anpassung von Mitgliedsbeiträgen der Landesverbände und damit auch letztlich der Vereine in den Ländern soll nun die benötigten Finanzmittel aufbringen. Für
dieses Vorhaben hatten sich auch die anwesenden Vereine auf der Mitgliederversammlung des BVV in Potsdam ausgesprochen. Beschlossen wurde nun in Berlin, nach langer sachlicher und emotionaler Diskussion, die Mitgliedsbeiträge der Länder an den DVV in zwei Schritten um die beträchtliche Summe von 1 Million Euro zu erhöhen.
Diese Regelung wird für das Jahr 2020 auch für unseren Landesverband greifen. Auf der Basis der Meldung der Landesverbände zu den Vereins- und Mannschaftszahlen im Spielbetrieb der Erwachsenen und im Nachwuchs, wird der DVV eine Statistik erstellen und die Beträge der einzelnen Länder ermitteln, die dann diese Beitragszahlen auf die Mitgliedsvereine umlegen. Weder während des Verbandstages des DVV noch zurzeit kann der Vorstand des BVV abschätzen, wie groß die zusätzlichen Belastungen der Vereine im Land werden. Da aber die Beiträge an den DVV in den nächsten Jahren verdoppelt werden, muss auch für die Vereine mit einer deutlichen Erhöhung der Beiträge an den DVV gerechnet werden, wie das bereits auf der Mitgliedsversammlung in Potsdam kommuniziert und akzeptiert wurde.
Da der DVV den Landesverbänden in der Regel erst im März eines Jahres die Zahlen zur Beitragsbemessung mitteilt, wird der Brandenburger Verband auch nach heutigem Wissenstand erst im Frühjahr 2020 wissen, wie groß der Beitrag des Landes an den DVV und damit auch der Vereins- und Mannschaftsbeitrag im Land sein wird. Der Vorstand des BVV geht davon aus, dass wir erst zum Verbandstag im Jahr 2020 konkrete Schritte zur Beitragsanpassung übermitteln können. Sollten sich zur Tagung des Hauptausschusses des DVV im Herbst 2019 jedoch schon konkretere Informationen ergeben, werden wir alle Mitgliedsvereine sofort über den Stand der Entwicklung informieren.

Dr. Martin Fritzenberg
Präsident und Vorstand
Brandenburgischer Volleyball Verband
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04.07.19, 12:59 Uhr
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